Biografie

Wie tönt Musik, wenn sich ein Schweizer Hackbrett, ein unga-risches Cimbal, lateinamerikanische Cajonnes  und ein funkiger
E-Bass begegnen? Hinter dieser eigenwilligen Kombination steht die Musikerin Barbara Schirmer, die drei Musikerinnen aus Deutschland und Ungarn einlädt, um mit ihnen neue musikalische Wege zu gehen. Dieses Grenzen überschreitende Ensemble widerspiegelt die Essenz von Barbara Schirmers musikalischem Konzept.

Schirmers Kompositionen wurzeln zwar oft in der Tradition schweizerischer Kultur, bewegen sich aber mit Witz und Einfühlungsvermögen über die Grenzen hinaus zu andern Musik-Kulturen. Neben Schweizerischen Melodien, die aus einer inter-nationalen Perspektive - also von aussen -  neu beleuchtet werden, winden sich Melodien in ungewöhnlichen Rhythmus-mustern vom “Fünfer” über “Siebener” und "Neuner" bis komplexen “36er” Polyrhythmen. Ihr Repertoire, das aus Eigen-kompositionenn und eigenen Arrangements von schweizerischen, ungarischen und südamerikanischen Themen besteht, ist abwechslungsreich und lebendig, gespickt mit spannenden Breaks, innovativen Stilwechseln und ungewöhnlichen Sounds: Vom Alpen-Blues auf dem Hackbrett bis zu perkussiven Rhythmen auf dem Cimbal, über rollende Stakkato-Bässe bis hin zu den “fetten Beats”, des kleinsten Schlagzeugs der Welt, der Cajon (span.: Kiste). Pulsierende Melodien wechseln ab mit swingenden Refrains, funkige Latinparts und knackige “Grooves”.

 Als Trio HaCaBa haben Barbara Schirmer (Hackbrett), Anne Breick (Cajonnes) und Uli Pfeifer (E-Bass) am UHURU-Weltmusik-Festival 06 auf dem Weissenstein das Publikum zum ersten Mal begeistert.

Die Cimbalvirtuosin Viktória Herencsár ihrerseits hatte im Jahr 2005 Barbara Schirmer für gemeinsame Konzerte nach Ungarn eingeladen, und daraus entstand der Wunsch, die attraktive Begegnung von Hackbrett und Cimbal, weiter zu entwickeln.

Dies ist, kurz zusammengefasst, die Vorgeschichte zum aktuellen Projekt, bei dem jedes Instrument und jede Persönlichkeit dahinter die musikalische Identität zu einem spannenden Dialog über die Grenzen hinweg einbringt.

Die Zuhörenden erwartet ein spannendes musikalisches Experiment, bei dem Neues im Moment entsteht und Traditionelles in neuem Gewand erscheint.